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Runningschuhe vs. Trainingsschuhe

Dienstag, 13. Juli 2010

Warum nicht ein Paar Sportschuhe für viele verschiedene Sportarten bzw. sportliche Aktivitäten tragen?

Diese Frage wird sich der ein oder andere begeisterte Sportanhänger und vor allem Sportanfänger, schon häufiger gestellt haben. Als Argument für sportartspezifisches Schuhwerk, also nicht für die Verwendung nur eines „Allzweckschuh“, ist eine entsprechende Funktionalität und Verminderung des Verletzungsrisikos zu sehen.

So ist bspw. ein Laufschuh auf Translation ausgelegt, da beim Jogging eine ausschließlich vorwärts gerichtete Bewegung erfolgt, indem die Ferse aufsetzt und der Fuß über den Fußballen und den großen Zeh abgerollt wird. Hingegen verlangt ein spezieller Trainingsschuh einen sicheren Bodenkontakt und ein stabiles Obermaterial, aufgrund multidirektionaler Bewegungen, wie sie häufig im Fitnesstraining/Indoortraining und insbesondere im Kursbereich auftreten. Daher sind Trainingsschuhe, im Vergleich zu Laufschuhe flacher aufgebaut, um einen guten Bodenkontakt und festeren Stand zu gewährleisten.

Zudem bietet das so genannte „Flywire“ im Obermaterial zusätzliche, seitliche Stabilität und stellt dadurch eine verletzungsaversive Schuhvariante dar. Schließlich besteht ein weiterer Vorteil des Trainings- gegenüber dem Runningschuh im Hinblick auf das Fitnesstraining in der besonderen Beschaffenheit der Sohle. Diese setzt sich, im Fall von Nike Trainingsschuhen, aus diamantenförmigen Flexkerben („Diamond FLX“) zusammen und bietet daher eine hohe Flexibilität, sowie eine abrieb- und rutschfeste Außensohle, welche gerade beim Indoortraining von hoher Bedeutung ist.

Wiederum bestehen in anderen Sportarten bzw. Bewegungsaktivitäten differierende Bewegungscharakteristika, welche eine andere Art Schuh bedürfen, als dies im Indoortraining bzw. Fitnesstraining oder beim Jogging der Fall ist.